Geschichte  
     
    Ein wenig versteckt liegt sie, die Säge Heimenhausen. Man weiss auch nicht genau wann sie gebaut wurde. Man vermutet, dass es um 1800 gewesen ist. Im Jahre 1830 wurden die Gebäulichkeiten von der Burgergemeinde Heimenhausen an die Einwohnergemeinde verkauft, welche die Liegenschaft an einen Baumeister verpachtete.
Der von ihm angestellte Sager arbeitete im Akkord und wurde pro Schnitt entlöhnt. Er wohnte mit seiner Familie im Sägestöckli nebenan. Als im Jahre 1969 der letzte Sager Paul Beutler im Alter von 73 Jahren starb, schrieb die Gemeinde Heimenhausen die Sägerei zum Verkauf aus. Das Intresse daran hielt sich allerdings in Grenzen, so dass der Sohn, dessen Familie seit 3 Generationen hier sägte die Liegenschaft schliesslich übernahm.
 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    Im Jahre 1996 wurde die Sägerei von Klaus und Ursula Allemann gekauft. Das Sägewerk von Heimenhausen ist eine klassische Anlage, mit Stauwerk, Kanal und Wasserrad welches einen zweistelzigen Einfachgang antreibt. Sie wurde wohl um 1880 in ihrer heutigen Form erbaut und seither hat sich nicht viel verändert.
Die Zeit ging aber nicht spurlos an der Sägerei vorbei, und 1996 befand sie sich in einem beklagenswerten Zustand. Trotzdem war die Sägemaschine aber noch so gut erhalten, dass bereits 5 Monate nach der Übernahme gesägt werden konnte. Somit konnte das Bauholz für die Restauration gleich vor Ort hergestellt werden. Dies erklärt auch, weshalb bis heute keine öffentliche Gelder beansprucht wurden.

Angetrieben wird die Anlage von einem Zuppinger Niedergefällerad. Es ist bereits ein Übergang zwischen Turbine und Wasserrad, und stellt die letzte Generation in der jahrtausende alten Entwicklungsgeschichte von Wasserrädern dar.
 
     
     
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
                    
 
 
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